Saubillig? Vorsicht Falle beim Lieferumfang von Farblaserdruckern

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Die Preise für Farblaserdrucker sind im Keller und werden vermutlich nicht weiter sinken, berichtet die PC Professionell in ihrer aktuellen Ausgabe. Der Teufel steckt allerdings im Detail.

Laserdrucker sind so günstig wie nie – die Produktionskosten werden kaum noch gedeckt; inzwischen kosten Farblaser nur noch geringfügig mehr als leistungsfähige Monochrom-Drucker, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell (Heft 02/2005). Innerhalb von drei Jahren sackten die Preise von rund 2.000 Euro auf unter 800, der günstigste Drucker im Test (Konica Minolta 2400W) ist bereits für unter 400 Euro zu haben. Damit erhielt er auch die Budget-Empfehlung der Redaktion. Testsieger wurde der Oki 5200 (Preis 590 Euro) dank des ausgezeichneten Druckwerks. Das Urteil: Ein schneller, robuster und ökonomischer Drucker, ideal für den Büroalltag. Den
Vergleichstest finden Sie hier
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Allerdings lauern beim Lieferumfang auch Fallen: Manche Hersteller legen ihren Geräten immer noch Starter-Tonersets bei nur teilweise gefüllte Tonerkartuschen. Solche “Sparmaßnahmen” können den Anwender schnell mehrere hundert Euro kosten. Beispielsweise wird der Samsung CLP-500 mit einer Kartusche für nur 1.500 Farbseiten ausgeliefert. Ein neuer Satz Toner kostet allein schon 510 Euro, mehr als das Gerät für 440 Euro. Daher empfiehlt sich die nächsthöhere Produktkategorie (Samsung CLP-550). Für 625 Euro Gerätepreis wird der volle Satz Patronen ausgeliefert für bis zu 5.000 Farbseiten. (rp/mk)

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