Unterhaltungselektronik-Riesen tun sich bei DRM zusammen

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Noch eine weitere DRM-Variante – aber diesmal wollen sich angeblich wirklich alle an einen Standard halten.

Eine Gruppe der weltgrößten Unterhaltungselektronik-Hersteller entrwickeln einen Digital Rights Management Standard, um das Abspielen raubkopierten Materials auf ihren Home-Entertainment-Systemen zu unterbinden. Mitglieder der Allianz sind Samsung, Sony, Philips und Matsushita Electric Industrial (Panasonic). Gemeinsam mit der Firma Intertrust Technologies, die bereits derartige Systeme für digitales Fernsehen produziert, bilden sie jetzt die “Marlin Joint Development Association”, kurz (JDA).

Das Ziel ist es, die vielen unterschiedlichen DRM-Systeme, die jeweils nur den Content eines Unternehmens zulassen, zu einem industrieweiten Standard zusammenzuführen.

Ein Intertrust-Specher erklärte, die verschiedenen Medien, die erst jetzt zusammenwachsen, hätten durch unterschiedliche Denkweisen ein Chaos bei DRM-Systemen hervorgebracht. Die JDA-Spezifikationen sollen den Unternehmen erlauben, ein einziges Technologie-Toolkit zum Schutz aller Medien anzubieten. Das soll dann auch gleich vershiedene Abrechnungsmodelle erlauben – bei “maximierter Effizienz der Geräte-Architektur”.

Große Worte, harte Konkurrenz
Philips und Sony arbeiten bereits zusammen mit HP und Fox Studios an einem DRM-Standard mit dem Codenamen “Coral”. Weil man sich aber nicht schon wieder in zwei verschiedene große Standards verstricken will wie bei DVD, soll der Marlin JDA Standard mit der Coral-Software zusammenabeiten können. Im Sommer sollen die ersten Codeschnipsel, ein gemeinsames Lizenzmodell sowie Standardvorgaben verfügbar sein. Ein Insider unkt: “Ein Standard wie dieser ist mit Sicherheit leichter zu knacken”. (mk)

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