Hewlett-Packard-Manager wollen Fiorina Macht entziehen

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Unzufriedenheit über schwache Performance bei Druckern und PC aktiviert das Management-Unterhaltungsspiel “Sägen am Stuhl”.

Direktoren bei Hewlett-Packard wollen der Konzernchefin Carly Fiorina Machtbefugnisse entziehen und diese im Top-Management verteilen. Anlass ist eine wachsende Unzufriedenheit über eine schwache Performance des Unternehmens bei Druckern und PCs. Das berichtet das ‘Wall Street Journal‘ (Montagsausgabe) unter Berufung auf “informierte Personen”. Die Umschichtung wurde dem Vernehmen nach auf einem Planungstreffen der Unternehmensspitze in der Zeit vom 12. Januar bis zum 15. Januar im Hyatt Hotel, San Francisco Park, erörtert.

Diskutiert wurde, drei Senior-Managern mehr Autorität und Autonomie in ihren Entscheidungsbereichen zu übertragen. Fiorina hat gegenüber der Zeitung einen Kommentar abgelehnt. “Der Vorstand hat viele Themen diskutiert”, hieß es lediglich von einem Sprecher. Die Quellen der Zeitung gehen aber nicht davon aus, dass Fiorinas Position ernsthaft gefährdet ist.

Der Reorganisierungsplan sieht vor, die Positionen von Vyomesh Joshi, verantwortlich für das Drucker- und PC-Geschäft und Ann Livermore, Bereichs-Chefin für Services und Enterprise Computing sowie Shane Robison, Chef-Technologe und Strategy Officer, aufzuwerten. Fiorina habe dem Vorstoß zuerst widersprochen, sich am Ende der Beratung jedoch einverstanden erklärt. (mk)
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– testticker.de)

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