P2P-Betreiber bekennen sich vor Gericht schuldig

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Zwei US-Bürger bekannten sich schuldig, ein P2P-Netz aus kommerziellem Interesse betrieben zu haben.

Die US-Bürger William R. Trowbridge aus Johnson City im US-Bundesstaat New York und Michael Chicoine aus San Antonio in Texas haben sich in einem derzeit laufenden Gerichtsverfahren zum Vorwurf kommerzieller Produktpiraterie schuldig bekannt.

Sie betrieben Tauschringe innerhalb des sogenannten Underground Network für Software, Computerspiele und Videofilme. Die Beiden erwarten nach aktuellen US-Recht Geldstrafen bis zu 250.000 US-Dollar, Schadensersatz für die Geschädigten, Zerstörung aller Kopien und des Equipments, das zum Kopieren benutzt wurden und fünf Jahre Haft.

Das Urteil soll am 29. April verkündet werden. Es ist das erste in der US-Rechtsgeschichte, das P2P-Betreiber mit solchen Strafen belegt, allerdings handelt es sich hier auch um einen kommerziellen Hintergrund. (fe)

Autor: fritz
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