Studie: Linux wird immer sicherer

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Einer Feldstudie zufolge sind heutige Linux-Rechner im Vergleich zu älteren Linux-Distributionen und anderen Betriebssystemen um einiges resistenter gegen Hacker-Attacken.

Wie eine
Studie
der nicht-kommerziellen IT-Security-Organisation
Honeynet Project
2004 ergab, hat sich die Widerstandsfähigkeit von linux-basierten Betriebssystemen im Vergleich zu 2001/2002 deutlich gesteigert. Damals betrug die durchschnittliche Zeitdauer, bis ein Linux-Rechner durch Hacker-Angriffe in die Knie gezwungen wurde, 72 Stunden. In der neuesten Studie waren es im Mittel 3 Monate.

Honeynet Project stellte in 8 verschiedenen Ländern 19 ungesicherte Linux- sowie 4 Solaris-Plattformen als Zielscheiben für Hacker, so genannte ?honeypots?, ins Netz.

Der Test endete für nur 4 Linux-Rechner negativ. Drei davon liefen mit Red Hat 7.3, einer mit Red Hat 9.0. Schlechter das Ergebnis für die Solaris-Systeme. Drei der vier Testrechner wurden im Mittel nach 3 Wochen kompromittiert. Der Vierte jedoch lief 6 Monate problemlos.

Der Bericht zieht zudem einen Vergleich zu Kompromittierungs-Zeiten von Windows-Systemen, die im Stunden- oder manchmal gar im Minuten-Bereich liegen. (ah)

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