HP stellt neue Itanium-Server vor

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Das IT-Unternehmen HP hat gestern zahlreiche Änderungen am Integrity-Server, der auf Intels Itanium-Chipsatz basiert, angekündigt. Neben Performance-Verbesserungen um bis zu 25 Prozent steht vor allem die Skalierbarkeit im Vordergrund – Server mit 2 bis 64 CPUs.

Der Technologiekonzern
Hewlett Packard
hat ein umfassendes Update auf seine Itanium-basierten Integrity-Server vorgestellt. Sämtliche Systeme sind nun mit dem Itanium Madison 9M-Prozessor ausgestattet, der durch seinen 9 Megabyte großen Cache deutliche Performance-Steigerungen bringen soll. Wie HP gestern in Santa Clara, Kalifornien mitteilte, steht den Nutzern neben den Betriebssystemen Windows, Linux und HP-UX nun auch OpenVMS in Version 8.2 zur Verfügung.

Sämtliche Betriebssysteme können dabei in verschiedenen Partitionen eines Servers eingesetzt werden. Dabei bietet der Hersteller im Rahmen eigener Lizenzverträge beispielsweise die Möglichkeit, die Kosten für eine Windows-Lizenz an der Leistungsfähigkeit der Partition zu orientieren, auf der das System läuft. Bisher wurde hingegen meist nach der Gesamtleistung des Servers gezahlt. Die neuen Linux-Versionen von
SuSE
können außerdem mit 16 statt 8 Prozessoren betrieben werden.

Für die Aufteilung der Hardware-Ressourcen sorgt dabei der Process Resource Manager 3.0. Dieser überwacht die verschiedenen Prozesse auf einem System und kann nach Bedarf und Priorität dynamisch Arbeitsspeicher, Prozessorleistung und Netzwerk-Bandbreite zuweisen.

Die Performance der neuen Systeme liegt nach Angaben HPs um 25 Prozent über den Vorgängermodellen. In der Integrity-Reihe sind mit dem rx1620-2 und dem rx2620-2 Dual-Prozessorsysteme zum Preis ab 4.119 Dollar zu finden. Neben Systemen mit vier, acht und 16 CPUs bietet HP außerdem die Superdome-Variante mit 64 Itanium-Chips, deren Preis bei 185.252 Dollar liegt. (ah)
( de.internet.com – testticker.de)

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