Angebliche Linux-Recoding-Initiative ärgert Linux-Organisationen

BetriebssystemOpen SourceSoftwareWorkspace

Die Linux-Organisation OSDL dementiert Pläne, Linux in Teilen neu zu schreiben. Laut einer umstrittenen US-Journalistin sollen 27 Kernel-Komponenten umgeschrieben werden.

Die Autorin Maureen O’Gara, die bereits wegen ihrer Berichterstattung rund um die SCO-Klage gegen Linux-Anwender negativ aufgefallen war, bringt die Linux-Väter erneut in die Bredoullie.
O’Garas Bericht
um eine Aktion “Operation Open Gates” in der Linux Business Week behauptet, ein Konsortium aus IBM, Intel und den Open Source Development Labs plane, Teile des Linux-Kernels neu zu schreiben, um diese von Patentverletzungen zu befreien.

27 Kernel-Komponenten von Linux, die angeblich gegen Patente von Microsoft verstoßen, sollen demnach so verändert werden, dass der Software-Riese keine Möglichkeit mehr habe, gegen Linux vorzugehen. Zwei Mitarbeiter der Open Source Development Labs (OSDL)
widersprachen dem Bericht
gegenüber der Website Newsforge. Die Dame habe (wieder einmal) Informationen falsch miteinander kombiniert. Die geplante Ankündigung, von der sie hörte, beziehe sich auf ein “Center of Excellence” für Linux und Open Source, das unter anderem Talente der Universität Oregon anziehen soll. Mit Patenten habe dies rein gar nichts zu tun. (mk)

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