Neue Linux-Live-Version
Suse 9.2 mag auch Centrino

BetriebssystemKomponentenOpen SourceSoftwareWorkspace

Im Vergleich zum Vorgänger ist die Unterstützung für Wireless LAN, Bluetooth und Notebooks in den Vordergrund gerückt.

Kompatibel zu Notebooks

Neue Linux-Live-Version

Der Hauptunterschied zur Vorversion ist die gesteigerte Kompatibilität zu Notebooks. Das fängt mit dem WLAN-Centrino-Chipsatz an und geht über Bluetooth-Support bis zu verbessertem Powermanagement: Je nach Notebook sind sowohl Suspend to Disk als auch Suspend to RAM kein Problem.

Dass auf Arbeitsrechnern mittlerweile Linux statt Windows werkelt, ist nichts Besonderes mehr. Dabei muss ein Anwender nicht einmal über besondere PC-Kenntnisse verfügen, denn die Bedienung ist ganz ähnlich. Lediglich eine kurze Einarbeitungszeit ist notwendig, um den erweiterten Funktionsumfang kennen und schätzen zu lernen. Dafür bekommt Suse 9.2 den Software-Kauftipp.

Die Box ist für 59 Euro im Handel erhältlich.
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Für Pinguin-Anfänger

Neue Linux-Live-Version

Tools zur Synchronisation mit PDAs und Handys sind ebenfalls dabei. Wieder viel getan hat sich auch in der gemeinsamen Konfigurationsoberfläche Yast. In der aktuellen Version stellt die deutsche Linux-Distribution sowohl Pinguin-Anfänger als auch Fortgeschrittene zufrieden, denn niemand wird ausgesperrt: Wizards erleichtern Einsteigern die Konfiguration der verschiedenen Dienste und Server, etwa von WLAN, DHCP oder DNS. Auf der anderen Seite können Freaks innerhalb von Yast direkt auf alle Optionen der Konfigurationsdateien zugreifen.

Bei der ohne Installation bootbaren Live-Version auf DVD sind Gimp, Openoffice und weitere übliche Standardprogramme wie der MP3-Player XMMS bereits installiert und auf Mausklick einsetzbar. Im Vergleich zu einer Installation auf Festplatte leidet die Arbeitsgeschwindigkeit des Systems unter den mäßigen Zugriffszeiten vom DVD-Laufwerk.


Einstieg in Linux

Neue Linux-Live-Version

Bootreihenfolge im Bios ändern
Damit der Rechner beim Start die Suse-DVD bootet, muss im Bios eingestellt sein, dass das DVD-Laufwerk vor der Festplatte auf ein Boot-Image geprüft werden soll. Wenn es nur eine Einstellung für CD-Laufwerke gibt, ist das auch okay. Ins Bios kommen Sie durch Drücken von [Entf], [F2] oder [Strg Esc] direkt nach einem Neustart. Sie sollten nur Einstellungen ändern, wenn Sie wissen, was Sie tun.

So starten Sie Suse auf Deutsch
Direkt nach dem Bootzugriff auf der DVD erscheint ein Bootmanager, der zwei verschiedene Versionen von Suse 9.2 Live Eval zur Auswahl präsentiert. Nach einem Druck auf die Taste [F4] innerhalb der Oberfläche bekommt der Anwender ein Menü mit verschiedenen Sprachen präsentiert. Wer hier Deutsch wählt, hat die komplette Arbeitsumgebung inklusive aller Programme in deutscher Sprache.