Nichia kann hohe Ausgleichszahlungen an LED-Erfinder offenbar vermeiden

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Berufungsverfahren verhandelt deutlich geringere Summen als ursprünglich gefordert.

Das Berufungsverfahren des japanischen Elektronikkonzerns
Nichia
gegen den ehemaligen Mitarbeiter Shuji Nakamura, der entscheidend zur Entwicklung blauer LEDs beitrug, geht wahrscheinlich mit einem Vergleich zu Ende. Dem Ex-Beschäftigten wird dabei voraussichtlich eine Gewinnbeteiligung von 5,7 Millionen Dollar zugesprochen, berichtete die japanische Wirtschaftszeitung ‘
Nihon Keizai Shimbun
‘ (Montagsausgabe) aus informierten Kreisen.

Die erste Instanz hatte Nakamura im Februar letzten Jahres 189 Millionen Dollar zugebilligt. Nichia hatte dagegen im Dezember Widerspruch eingelegt und ein neues Verfahren eröffnet. Dieses soll bis Ende März abgeschlossen werden. Der zuständige Richter forderte die Parteien jedoch auf, nach einer außergerichtlichen Einigung zu suchen.

In dem Berufungsverfahren zeigte sich das Unternehmen bereit, Nakamura an den Einnahmen aus der LED-Produktion zu beteiligen. Die bisher geforderte Summe würde jedoch die Geschäftsfähigkeit Nichias bedrohen, heißt es in dem Widerspruch. Dies sei nicht mit dem japanischen Wirtschaftsrecht vereinbar. (mk)
(
de.internet.com
– testticker.de)

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