Deutscher VoIP-Austauschknoten sortiert Werbe-Anrufe aus

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“Spam over Internet Telephony” – kurz “Spit” – soll mit Hilfe einer neuen Software automatisch blockiert werden.

Die zentrale Vermittlungsstelle für Internet-Telefonie in Deutschland, die im Frankfurter Datenzentrum der Interxion Telecom steht, ist
ab sofort mit einem Anti-Spit-System ausgestattet
. Die automatischen Werbeanrufe von Sprachcomputern sollen dadurch vermieden werden. Der VoIP-Knoten-Betreiber Toplink geht davon aus, dass die Quote von 70 Prozent Spam bei E-Mails bald ach bei der Internet-Telefonie erreicht wird.

Weil Spit ebenso wie Spam vor allem aus dem Ausland kommt, habe eine rechtliche Sperre keinerlei Erfolgsaussichten, berichtet das Unternehmen.

Technische Grundlage für die Abwehr ist das SIP-Protokoll, auf dem die gesamte Voice-over-IP-Plattform des Unternehmens aufsetzt, und bei dem der Anrufer aufgrund einer End-to-End-Verbindung der Telefone lokalisierbar ist. Wenn in einer definierten Zeit eine bestimmte Anzahl von Kontakten aus einem Netz heraus entsteht, wertet das System dies als Spit-Attacke und blockt sie ab. (mk)

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