Tsunami-Todesspammer gesteht vor Gericht

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Ein 40-jähriger Brite gestand vor Gericht, zahlreichen Angehörigen vermisster möglicher Tsunami-Opfer fingierte Todesnachrichten per Email geschickt zu haben.

Der britische Staatsbürger Christopher Pierson aus Ruskington erlaubte sich im Zuge der Tsunamikatastrophe einen besonders makabren Humor: Er schickte unter der Emailadresse ukgovfoffice@aol.com fingierte Todesnachrichten an die Angehörigen von Vermissten; deren Adressen fand er auf Webseiten des Fernsehsenders Sky News, die solche Vermisstenanzeigen veröffentlichen.

Der zweifache Vater gab sich als Mitarbeiter des britischen Aussenministeriums in Thailand aus. Er wurde in am Montag von den Polizeibehörden gestellt, sein Computer beschlagnahmt. Bei einer heutigen Gerichtsanhörung
gestand er
in vollem Umfang den Versand von 35 solcher Todesnachrichten, allerdings dürfte er keine schwere Strafe zu befürchten haben. (fe)

Autor: fritz
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