Browser-Krieg: Microsoft will Internet Explorer nicht überarbeiten

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Obwohl Microsoft enorm viele Nutzer an andere Anbieter wie Firefox und Opera verloren hat, wird kurzfristig kein Nachfolger der sechsten Version des Internet Explorers kommen.

10 Millionen – so viele Nutzer hat,
Berichten
der Seattle Times zufolge,
Microsoft’s
Internet-Explorer an die Konkurrenten von
Mozilla
und Opera verloren. Dies ist zu einem Großteil darauf zurückzuführen, dass das Vertrauen in das Produkt des Software-Riesen aus Redmond, aufgrund fast wöchentlich auftauchender Sicherheitslücken, erheblich zurückgegangen ist.

Einem Microsoft-Sprecher nach, arbeitet man in Redmond zwar an einer um zahlreiche Sicherheits- und andere Features erweiterte neuen Version des Browsers, habe aber vor, diesen erst mit dem für 2006 erwarteten Windows Longhorn an den Mann oder die Frau zu bringen. Man registriere zwar die Aktivitäten auf dem Browsermarkt, werde aber deshalb nichts an seiner Strategie ändern. Die verunsicherten Nutzer werden weiterhin auf zahlreiche Updates und Sicherheitspatches verwiesen, mit denen sie ihren Internet-Explorer immer wieder ?auf den neuesten Stand? bringen könnten.

Experten stehen dieser Haltung eher kritisch gegenüber. Es sei unklug, wenn man über neue Sicherheitserweiterungen verfügt, deren Implementierung zu verzögern. Es wird ein immer stärkerer Wettbewerb zwischen vor allem Mozillas Firefox und dem Internet-Explorer erwartet, jedoch gehen Marktinsider nicht von einer kritischen Gefahr für die dominate Stellung des Microsoft-Browsers aus. (ah)

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