USA führen Hitliste der Spam-Versender an

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Allen Anstrengungen der amerikanischen Justizbehörden zum Trotz bleiben die USA das Paradies der Spam-Versender. Über 42 Prozent der Müll-Mail stammt aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten; Deutschland rangiert mit knapp einem Prozent auf den hinteren Rängen.

Die Sicherheitsfirma
Sophos
hat bei einer Untersuchung zu den Quellen von Spam festgestellt, dass die USA die wichtigste Quelle für Spam-Mail bleiben. Mit mehr als 42 Prozent führen sie die Negativ-Hitliste an, gefolgt von Südkorea (13,43 %) und China (8,44 %). Sprechern von Sophos gilt das als Beleg, dass die bisherige Gesetzgebung in den USA ungeeignet ist, um das Problem zu bekämpfen. Für besonders gefährlich wird die Kooperation von Hackern und Spammern gehalten. Hacker würden in PCs mit Breitband-Anschluss eindringen, um diese dann zum Spam-Versand zu nützen. Das erklärt laut Sophos den hohen Anteil von Spam aus Südkorea, das bei der Verbreitung von Breitbandanschlüssen weltweit führend ist. (dj/ah)

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