DoCoMo steigt bei Linux-Entwickler ein

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Das japanische Telekom-Unternehmen NTT DoCoMo setzt ein Zeichen für sein Engagement in Sachen Linux: Mit drei Millionen US-Dollar wurde eine Beteiligung am Middleware-Entwickler MontaVista erworben.

Der Erwerb der Beteiligung an
MontaVista
ist die konkrete Umsetzung einer Strategie, die DoCoMo mit NEC und Panasonic vereinbart hat. Danach sollen Handheld-Geräte der nächsten Generation mit dem Linux-OS von MontaVista ausgerüstet werden, die das FOMA-Multimedia-Netzwerk von DoCoMo unterstützen. Die Entscheidung von DoCoMo für MontaVista gilt laut newsfactor.com als deutlicher Schub für Linux.

Da sich auf dem Markt für Mobil-Betriebssysteme noch kein dominanter Player durchgesetzt hat, könnte Linux hier punkten. Als Vorteil von Linux-Lösungen gilt die rasche Anpassung an die Erfordernisse der Netzanbieter, während beklagt wird, dass die Unterstützung durch Entwickler noch mangelhaft ist. (dj/ah)

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