USA: Anteil von Breitband-Anbindungen steigt erstmals über 30 Prozent

BreitbandNetzwerke

Die US-Telekommunikations-
behörde veröffentlicht ihre Halbjahresstatistik – immer mehr breitbandige Anschlüsse und DSL holt gegenüber Kabelmodems schnell auf

38 Prozent aller Internet-Nutzer in den USA verfügen inzwischen über einen Breitbandzugang. Dies geht aus der gestern in Washington, D.C., veröffentlichten Halbjahresstatistik der Telekommunikationsbehörde FCC hervor. Vom Sommer 2003 bis Sommer 2004 stieg die Zahl schneller Anschlüsse von 23,5 Millionen auf 32,5 Millionen.

Das Wachstum schwächte sich jedoch im laufe des Jahres langsam ab. Wurde im zweiten Halbjahr 2003 noch eine Steigerung um 20 Prozent verzeichnet, ging diese in der ersten Jahreshälfte 2004 auf 15 Prozent zurück. In den kommenden Jahren kann jedoch weiter mit einer starken Zunahme der Zahlen gerechnet werden, hieß es. Im Wahlkampf hatte US-Präsident Bush eine Initiative angekündigt, die eine vollständige Breitband-Abdeckung des Landes bis 2007 zum Ziel hat.

Die Zahl der DSL-Anschlüsse stieg im Berichtszeitraum um 49 Prozent auf 11,4 Millionen. 18,6 Millionen Nutzer sind dagegen per Kabelmodem am Netz. Dies sind 36 Prozent mehr als vor einem Jahr. (ah)
( de.internet.com – testticker.de)

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