SCO: Geschäft entwickelt sich schlechter denn je

BetriebssystemOpen SourceSoftwareWorkspace

Nach langer Verunsicherung glaubt kaum noch ein Linux-Nutzer an einen SCO-Erfolg im Kampf um Linux und so sinken die Lizenzeinnahmen des Unternehmens.

Das Geschäft des Software-Unternehmens
SCO
entwickelt sich schlechter denn je. Der Nettoverlust stieg im letzten Quartal von 1,4 Millionen Dollar auf 6,5 Millionen Dollar. Der Umsatz brach im Berichtszeitraum von 24,3 Millionen Dollar auf gerade noch 10,1 Millionen Dollar ein. Dies teilte das Unternehmen gestern in Lindon, Utah mit.

Vor allem im Lizenzgeschäft habe es weitere Einschnitte gegeben, hieß es von Seiten des Vorstands. Die Einnahmen in dem Bereich fielen von 26 Millionen Dollar im Jahr 2003 auf 829.000 Dollar im gesamten Geschäftsjahr 2004.

Auch aus dem umstrittenen SCOsource-Programm zog das Unternehmen kaum noch Einnahmen. Das Segment bietet Linux-Nutzern Lizenzen an, mit denen die Anwender vor möglichen Klagen wegen Urheberrechtsverletzungen verschont bleiben sollen. Offenbar glauben jedoch nach einer anfänglichen Verunsicherung nur noch wenige Firmen, dass die SCO ihren Rechtsstreit gegen IBM gewinnen kann. Flossen im Vergleichsquartal noch 10,3 Millionen Dollar aus dem Programm in die Unternehmenskassen, waren es nun nur noch 120.000 Dollar. (dd)

(de.internet.com – testticker.de)

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