Musikindustrie: Rotes Kreuz soll Spendenfond von Kazaa-Firma auf Eis legen

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Das australische Rote Kreuz soll auf Gelder des Entwicklers der Tauschbörse Kazaa verzichten – zumindest wenn es nach der australischen Musikindustrie geht, die diesen gerade verklagt.

Wie amerikanische Medien
berichteten
hat der Verband der Musikindustrie dem australischem Roten Kreuz nahe gelegt, während des laufenden Gerichtsprozesses gegen
Kazaa
-Entwickler Sherman Networks keine Gelder von diesem zu verwenden.

Hintergrund ist, dass mehrere Firmen über einen Treuhandfonds Eigentümer von Sherman Networks sind. Einzigster Begünstigter dieses Treuhandfonds ist das australische Rote Kreuz. In einer Mitteilung sagten die Vertreter der Musikindustrie, es handle sich um einen Vorschlag gegenüber dem Roten Kreuz, man ziehe bei Nichtbefolgung jedoch auch die Möglichkeit einer Klage in Betracht.

Zunächst möchte man jedoch nur, dass das Rote Kreuz Gelder, die ihm aus diesem Fonds zukommen einfriert, solange die Klage gegen Sherman Networks noch nicht von australischen Gerichten entschieden ist. (ah)

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