SAD Simon Tools Partition Backup 2004
Restore mit Hindernissen

Data & StorageSicherheitSoftwareStorage

Das Imaging-Programm SAD ermöglicht manuelle sowie zeitgesteuerte Sicherungen aller Partitionen eines PCs im laufenden Betrieb. Ob das Produkt überzeugt, zeigt der Test.

Testbericht

SAD Simon Tools Partition Backup 2004

Das neu entwickelte Imaging-Programm von SAD ermöglicht manuelle sowie zeitgesteuerte Sicherungen aller Partitionen eines PCs im laufenden Betrieb, also auch der Bootpartition. Partition Backup sichert nur partitions-, aber nicht festplattenweise. Im Gegensatz zu Imaging-Tools wie True Image oder Ghost ist das Duplizieren von Festplatten nicht integriert. Die Wiederherstellung erfolgt unter Windows oder mit einem DOS-basierenden Notfall-Bootmedium, das mit Partition Backup erzeugt wurde.

Im Test sind die Wiederherstellungsversuche mit Hilfe des Bootmediums nicht immer erfolgreich. Auf dem Test-PC klappt der Restore von einer lokalen Festplatte sowie einer USB-Disk gut, beim Zugriff auf das Netzwerk wird die Onboard-Netzwerkkarte jedoch nicht gefunden. Auf einem zweiten Test-Rechner funktioniert die Anmeldung am Server nicht. Außerdem erkennt Partition Backup die lokale S-ATA-Festplatte nicht. Backup und Restore gelingt unter Windows gut, das Notfall-Bootmedium ist aber noch nicht ausgereift.


Testergebnis

SAD Simon Tools Partition Backup 2004

Hersteller: SAD
Produktname: Simon Tools Partition Backup 2004

Internet: SAD Homepage
Preis: 20 Euro (Aktuelle Software im
testticker.de-Softwareshop
)

Das ist neu
– Sicherung bei laufendem Windows
– zeitgesteuerte Backup-Aufträge
– Partitionen oder Dateien wiederherstellen

Systemvoraussetzungen
Betriebssysteme: Windows NT/2000/XP
Prozessor : Pentium II/300
Speicher: 128 MByte

Pro & Contra
+ gute Kompressionsraten für Imagedateien von 50 bis 70 Prozent
– sichert nur partitionsweise


Gesamtwertung: befriedigend

Leistung (50 %): ausreichend
Ausstattung (30 %): befriedigend
Bedienung (20 %): gut