IBM Japan startet neuartigen Katastrophenschutz für Datenzentren

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Nicht nur Daten, auch die Funktionalitäten werden komplett gespiegelt. Mitarbeiter sollen dann bei Ausfall eigener Systeme trotzdem problemfrei auf dem Backup-Rechenzentrum von IBM arbeiten können.

Der Technologiekonzern IBM hat in Japan ein neues Backup-System gestartet, das im Katastrophenfall ganze Datenzentren ersetzen soll. High-Speed-Verbindungen vernetzen die Server von Firmennetzen dabei mit speziell gesicherten Datenzentren des Anbieters. Wie IBM Japan heute in Tokio mitteilte, werden sämtliche Informationen gespiegelt und können im Ernstfall direkt abgerufen werden.

Beim Ausfall der Infrastruktur eines Unternehmens sind die Daten damit nicht nur gesichert wie bei den meisten anderen verfügbaren Katastrophenschutz-Angeboten. Über Verbindungen zum Firmennetz können Kunden direkt weiterarbeiten. Entsprechende Kapazitäten werden automatisch über IBMs eBusiness-on-demand-Architekturen bereitgestellt.

In einem Pilotprojekt hat IBM die Funktionalität eines Unternehmens in der Region Tokio vollständig in einem eigenen Datenzentrum in der Nähe Osakas gespiegelt. Sämtliche Prozesse werden in den Backup-Rechnern in Echtzeit nachvollzogen. Der Dienst kostet die Firma jährlich 480.000 Dollar. (mk)
(de.internet.com – testticker.de)

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