Neue Ziele: Filmindustrie verklagt eDonkey- und Bittorrent-Server-Betreiber

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Mussten bisher vor allem die Nutzer von Kazaa unter den Klagen der Musik- und Filmbranche leiden, knöpft sich die Filmindustrie nun Server-Betreiber aus anderen P2P-Netzwerken vor.

Über die FileSharing-Systeme eDonkey, Direct Connect und Bittorrent werden neben Musik auch große Mengen Filme getauscht. Grund genug für den Branchenverband der amerikanischen Filmindustrie
MPAA
nicht mehr nur einfache Kazaa-Nutzer zu belangen, sondern die Betreiber von Servern zu verklagen. Die hätten es nämlich durchaus in der Hand, die getauschten Dateien zu kontrollieren ? schließlich würden einige Betreiber etwa Pornografie blockieren, den Tausch von Kino-Filmen jedoch zulassen ? und seien daher für die Verbreitung des urheberrechtlich geschützten Materials verantwortlich. Auf die USA will sich die MPAA dabei nicht beschränken und arbeitet auch mit den Behörden einiger europäischer Länder zusammen. (dd)

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