HP will um chinesischen PC-Markt kämpfen

KomponentenPCWorkspace

Die Übernahme von IBMs PC-Sparte durch das Unternehmen Lenovo, das bereits einen Marktanteil von 25 Prozent in China besitzt, zwingt HP dazu, dort einen Billig-PC anzubieten.

Schon früh gab es Läden mit Compaq-Computern in China – schon lange vor der wirtschaftlichen Öffnung und ein idealer Fuß von
Compaq-Käufer HP
in die geöffnete Tür des Reichs der Mitte. Doch seit der Verkauf der IBM -PC-Sparte an Lenovo grummelt es im Reich HP. Schnell stellten die Entwickler einen Billig-PC zusammen, wie amerikanische Medien, aber seltsamerweise keine asiatischen, berichten.

Ein AMD-Prozessor, das Betriebssystem FreeDos (Motto: Windows wird ohnehin kopiert) und die nötigsten PC-Bestandteile werden für unter 4000 Yuan – etwa 350 Euro – angeboten. HP, weltweit noch vor Dell und IBM, will eben seinen Markt nicht schwinden sehen. Der Kampf wird hart: Lenovo liefert im Reich der roten Socken bereits seit Monaten einen Billig-PC aus. Obwohl der PC schon ausgeliefert wird, sind weitere technische Daten noch nicht über die große Mauer in den Westen gelangt. (mk)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen