Neue Microsoft-Tools
Aufgedeckt: 100 neue Microsoft-Tools

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Microsoft versteckt auf der Windows-XP-CD und auch auf der eigenen Webseite jede Menge kostenloser Zusatz-Tools für Windows. Der Artikel stellt 100 dieser geheimen Schätze vor.

Viele versteckte Utilities

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Von den meisten Anwendern unbeachtet warten äußerst praktische Utilitys in versteckten Archiven auf den Einsatz. Da Microsoft einige der Tools nur für den internen Gebrauch vorsah und keinen Support dafür leistet, sind viele Programme geheim geblieben.

Denn wer einmal auf der Service-Pack-2-CD über die Datei msicuu.exe gestolpert ist, weiß noch nicht, wofür diese überhaupt gedacht ist. Sicherheitsbewusste User werden keinesfalls nur mal eben so doppelklicken. Damit entgeht ihnen aber das Windows Installer Cleanup Utility, das bei fehlgeschlagenen Installationen Festplatte und Registry von Datenresten reinigt.

Nützliche Helferlein für den Windows-Alltag gibt es viele. Allerdings ist es alles andere als einfach, aus dieser teils mangelhaft, teils gar nicht dokumentierten Fülle von Tools, Utilitys, Add-ons und Erweiterungen die Perlen herauszufiltern. PC Professionell hat sich durch die Archive des Software-Giganten gewühlt und die interessantesten Downloads für Windows XP SP 2 zutage gefördert. Die 100 empfehlenswerten Tools, Add-ons und Extras lassen sich in vier Kategorien einteilen: Windows-Tools, Windows-Erweiterungen, Multimedia sowie Office-Add-ins und Kommunikation.


Viele Wege führen zum Download

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Anwender, die die Microsoft-Website nach nützlichen Downloads durchsuchen, müssen viel Zeit mitbringen. Denn statt alle wichtigen Tools etwa Microsoft Baseline Security Analyzer 1.2.1, Tweakomatic 1.0 oder die Support-Tools des Windows XP Service-Pack 2 an prominenter Stelle anzubieten, hält Microsoft an einer starren Rubrizierung fest. Einmal im deutschsprachigen Download Center (
www.microsoft.com/downloads/search.aspx?displaylang=de
) angelangt, muss der Nutzer erst eine Download-Kategorie, etwa Internet, Tools für die Systemverwaltung oder Ressourcen für die Entwicklung auswählen, bevor ihm die 50 am häufigsten heruntergeladenen Dateien präsentiert werden. Ist das gesuchte Utility aber nicht dabei, hilft nur noch die Suchfunktion, sofern der Name des Tools bekannt ist.

Hinzu kommt, dass bei weitem nicht alle Downloads über die deutsche Website zu finden sind. Aber die US-Web-Archive sind noch unübersichtlicher. Und selbst hier findet sich nicht alles. Weitere Download-Bereiche bieten das Microsoft Developer Network (MSDN) und Technet sowie die Office- und Windows-Media-Webseiten (siehe »Weitere Infos«, Seite 49).


Grundausstattung aus dem Web

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Gerne hätten wir alle spannenden Downloads für Sie komfortabel auf der Heft-DVD zur Verfügung gestellt. Da Microsoft die Dateien jedoch nicht freigegeben hat, mussten wir aus rechtlichen Gründen darauf verzichten. Unsere Heft-DVD-Codes weisen Ihnen aber den direkten Weg zum Download. Die Hotlinks finden Sie auch unter
www.testticker.de/goto.asp?Name=windowstools
.

Windows XP mit Service-Pack 2 legt bekanntlich gesteigerten Wert auf die automatische Aktualisierung des Systems. Sobald neue Patches, Hotfixes oder Sicherheitsupdates zur Verfügung stehen, macht die im neuen Sicherheitscenter verankerte Komponente Windows Update den Anwender darauf aufmerksam. Dies soll verhindern, dass unzureichend geschützte Computer zur Verbreitung von Viren und Würmern missbraucht werden.

Doch nicht nur die Sicherheitsupdates werden permanent auf den neuesten Stand gebracht. Auch weitere XP-Komponenten, zum Beispiel Media Player, Script Host und die legendären Power Toys werden regelmäßig aktualisiert. Mangels Update-Automatismus muss sich der Anwender dabei aber selbst auf die Suche nach den jeweils neuesten Versionen machen.

Nutzen Sie Ihren Rechner für Videoschnitt oder DVD-Authoring, müssen Sie ebenso wie PC-Spieler stets die aktuellste DirectX-Version herunterladen und einspielen. Fast ebenso wichtig ist auch das .NET-Framework, eine von Microsoft konzipierte Programmierumgebung, auf der immer mehr Programme basieren, darunter auch einige der auf diesen Seiten vorgestellten Tools. Das .NET-Framework 1.1 nebst Service-Pack 1 müssen Sie bei Microsoft herunterladen.

Ebenfalls nur auf der Microsoft-Homepage zu haben sind Boot-Disketten für Windows XP Home respektive Professional mit SP 2. Diese sind hilfreich, wenn das System nicht mehr startet. Denn über die Boot-Disks erhalten Sie wieder Zugriff auf Ihre Daten und können diese sichern oder auch die Absturzursache beheben.


Windows-Sicherheitslücken selbstständig aufspüren

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Der bereits erwähnte Microsoft Baseline Security Analyzer 1.2.1, kurz MBSA 1.2.1, ist ein Tool, das auf keinem XP-System fehlen darf. Mit diesem Werkzeug klopfen Sie Betriebssystem und eventuell vorhandene Office-Komponenten (ab Version 2000) auf Schwachstellen, Sicherheitslecks und fehlende Updates ab. Die Handhabung ist einfach. Im Willkommen-Bildschirm wählen Sie zunächst aus, ob MBSA 1.2.1 einen oder mehrere Computer checken soll.

Bei der Wahl der Überprüfungsoptionen ist es ratsam, alle angebotenen Checks, etwa Überprüfung auf Windows-Anfälligkeiten, Auf schwache Kennwörter überprüfen und Auf Sicherheitsupdates überprüfen auszuwählen und den PC-Scan mit einem Klick auf Überprüfung starten einzuleiten. Vom MBSA 1.2.1 als kritisch eingestufte Sicherheitsbewertungen sind mit einem roten X gekennzeichnet. Ein Klick auf den Link Vorgehensweise zur Behebung ruft die entsprechende Hilfeseite auf, die den Nutzer darüber informiert, wie er die entdeckte Sicherheitslücke schließen kann.

Ausschließlich um die im Security Bulletin MS04-028 (
www.microsoft.com/germany/technet/servicedesk/bulletin/ms04-028.mspx
) beschriebene, auch als Pufferüberlauf in der JPEG-Verarbeitung bekannte GDI+-Sicherheitslücke kümmert sich das GDI+-Erkennungsprogramm. Dieses Tool identifiziert alle installierten Microsoft-Produkte, die die GDI+-Komponente enthalten, und informiert den Nutzer darüber, ob ein GDI+-Sicherheitsupdate erforderlich ist.


Kostenloser Schutz auch für Serverdienste

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Rechner, auf denen auf Internet Information Services 4.0, 5.0 und 5.1 basierende Serverdienste installiert sind, stellen ein potenzielles Sicherheitsrisiko dar. Hauptgrund dafür ist, dass in der Standardeinstellung Dienste aktiv sind, die sich von Hackern als Angriffspunkte missbrauchen lassen. Um diese Lücken etwa die Services FTP, NNTP und SMTP dauerhaft zu schließen, stellt Microsoft das Internet Information Services (IIS) Lockdown Tool 2.1 zur Verfügung.

Ratsam ist in diesem Zusammenhang auch der Einsatz von URL Scan 2.5. Das kommandozeilenbasierte Security-Tool erlaubt es dem Anwender, am Server eintreffende HTTP-Requests anhand benutzerdefinierter Regeln zu filtern und so potenziell gefährliche Anfragen von vornherein von der Verarbeitung auszuschließen. Kommt auf einem Server, etwa Windows Server 2003, bereits IIS 6.0 zum Einsatz, ist die Nutzung von URL Scan 2.5 zwar möglich, aber nicht ratsam, da die in IIS 6.0 implementierten Schutzmechanismen deutlich besser sind. Einen direkten Vergleich der einzelnen Funktionen finden Sie im Technet-Artikel zum URL Scan Security Tool (
www.microsoft.com/technet/

security/tools/urlscan.mspx
).


Gut zu wissen: Über welche Ports werden Daten übertragen?

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Treten während einer Internet-Verbindung oder bei Netzwerkzugriffen plötzliche Probleme auf, zum Beispiel Verbindungsabbrüche, so helfen die Windows-Bordmittel kaum weiter. In solchen Fällen greift der erfahrene Anwender auf das Microsoft-Tool Port Qry 2.0 zurück. Das kommandozeilenbasierte Utility protokolliert den Status von TCP- und UDP-Ports und liefert dem Anwender detaillierte Informationen zur Nutzung der Ports des lokalen Rechners. Um sich den Umgang mit diesem Werkzeug zu erleichtern, empfiehlt PC Professionell den Einsatz von Port Query UI, einem Utility, das Port Qry 2.0 um eine grafische Bedienoberfläche erweitert. Sie starten Port Query UI, geben die IP-Adresse des zu scannenden Rechners ein, wählen den abzufragenden Service aus, etwa IPSec, Web Service oder Exchange Server, und starten mit einem Klick auf Query. Die so ermittelten Ergebnisse lassen sich über File Save Result speichern.


Guter Service: TCP- und UDP-Ports kontrollieren

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Gänzlich ohne Benutzereingriffe verrichtet Port Reporter seine Tätigkeit, die ebenfalls das Protokollieren der Aktivitäten an TCP- und UDP-Ports umfasst. Der große Unterschied zu Port Qry 2.0: Port Reporter läuft unter Windows XP als Service. Der Anwender muss den Dienst lediglich installieren, indem er die Datei pr-setup.exe ausführt und die Einrichtung in der automatisch gestarteten DOS-Box mit Y bestätigt.

In der Grundeinstellung muss der Dienst manuell gestartet werden. Um dies aber komfortabler zu gestalten, klicken Sie einfach mit der rechten Maustaste auf das Desktop-Icon Arbeitsplatz und wählen den Befehl Verwalten. Im Dialog Computerverwaltung wählen Sie erst Dienste und Anwendungen, dann Dienste und klicken doppelt auf den Eintrag Port Reporter. Im Register Allgemein entscheiden Sie sich bei Starttyp für die Option Automatisch und bestätigen die Änderung mit OK.

Log-Dateien legt das Tool automatisch im Verzeichnis Windows\system32\LogFiles\ PortReporter ab. Und zwar jeweils beim Start des Dienstes, um Mitternacht und bei Erreichen der Dateigröße von 5 MByte. Um sich das Auswerten der im TXT-Format gespeicherten Protokolle zu erleichtern, ist die Installation des Microsoft-Utilitys PR Parser empfehlenswert. Voraussetzung für dessen Funktionieren ist allerdings das Vorhandensein des .NET Frameworks 1.1.4322.


Kompatibilität installierter Software überprüfen

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Dass nach dem Einspielen des Service-Pack 2 eine Reihe von Programmen, beispielsweise Adobe Live Motion 1.0, Command Antivirus 4.9 und Virtual PC 2004, nicht mehr uneingeschränkt funktionieren, ist bekannt. Microsoft listet solche Problemfälle im Knowledge-Base-Artikel 884130 (
support.microsoft.com/default.aspx?kbid=884130&pro duct=windowsxpsp2
) auf. Um in Eigenregie herauszufinden, welche Software unter Windows XP Macken zeigt, empfiehlt sich, das englischsprachige Microsoft Application Compatibility Toolkit 3.0 zu installieren.

Dahinter verbirgt sich eine Utility-Sammlung, die drei Komponenten umfasst: Microsoft Application Compatibility Analyzer 1.0, Microsoft Windows Application Verifier 2.50 und Microsoft Windows Compatibility Administrator 3.0. Wichtiger Hinweis: Bei dem auf der Windows-XP-SP-2-Installations-CD im Ordner Support\Tools zu findenden Microsoft Application Compatibility Toolkit handelt es sich um die ältere Version 2.0.

Der Compatibility Analyzer überprüft, welche Software auf dem lokalen Rechner sowie den Netzwerk-Clients installiert ist, und speichert die Ergebnisse in einer Access-Datenbank. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den Kompatibilitätsstatus der installierten Software online mit einer Microsoft-Datenbank abzugleichen und so Inkompatibilitäten auf die Spur zu kommen.

In eine ähnliche Richtung allerdings auf Admin-Ebene geht der Windows Compatibility Administrator 3.0. Das Utility erlaubt es, Software testweise im Windows-Kompatibilitätsmodus zu betreiben. Dies ist etwa dann sinnvoll, wenn vor einem geplanten Betriebssystemwechsel wie der Migration von Windows XP auf Windows Server 2003 die Lauffähigkeit bereits vorhandener Software überprüft werden muss. In der Programmdatenbank sind bereits mehrere hundert Applikationen und Spiele aufgeführt, nicht erfasste Software lässt sich in benutzerdefinierte Datenbanken aufnehmen.

Das dritte Tool Windows Application Verifier 2.50 ermittelt das Zusammenspiel zwischen Windows und einer beliebigen Applikation. Dabei stehen Nutzung von Kernel, Registry, Dateisystem und Win32-APIs im Vordergrund der Reports. Interessant ist dieses Werkzeug nicht nur für Software-Entwickler, die die Stabilität ihrer Produkte testen wollen. Auch Anwendern, die das Zusammenspiel zwischen installierter Software und Betriebssystemkomponenten prüfen möchten, ist das Tool zu empfehlen.


Windows XP SP 2 Support-Tools

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81 Utilitys zum Nulltarif so lautet die Devise der Windows XP Service-Pack 2 Support-Tools, die sich auch auf der Install-CD von Windows XP SP 2 befinden. Um die Tool-Sammlung, die eher auf Software-Entwickler und Systemadministratoren zielt, zu installieren, führen Sie die im Verzeichnis Support\Tools zu findende Datei setup.exe aus. Sieben der Werkzeuge, darunter ipseccmd.exe, extract.exe und netdom.exe, wurden speziell für den Einsatz mit SP 2 aktualisiert.

Die Handhabung der einzelnen Tools ist nicht unbedingt komfortabel, da sich ein Großteil der Werkzeuge ausschließlich per Kommandozeile betreiben lässt. Detaillierte Angaben zur Syntax des jeweiligen Tools erhalten Sie, indem Sie an der Eingabeaufforderung den Dateinamen des Tools, etwa netset.exe, gefolgt von einem Leerzeichen und dem Parameter /? eingeben und mit der Eingabetaste bestätigen.

Darüber hinaus sind 42 dieser Utilitys im Hilfe- und Supportcenter integriert. Dieses rufen Sie über Start Alle Programme Windows Support Tools Support Tools Help auf. Einsatzgebiet, Wirkungsweise und Syntax der hier zusammengefassten Tools sind detailliert beschrieben. An dieser Stelle erfahren Sie auch (Bereich Corresponding UI), ob das ausgewählte Werkzeug ausschließlich per Kommandozeile zu steuern ist oder ob das Tool wie zum Beispiel Active Directory Administration Tool, Active Directory Replication Monitor und Windows Installer Cleanup Utility über ein grafisches Benutzer-Interface verfügt.


XP automatisch installieren

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Interessant für Anwender, die Windows XP ohne jegliche Benutzereingriffe installieren möchten oder eine vorhandene Installation auf einen anderen PC duplizieren wollen, sind die Bereitstellungs-Tools. Diese aus vier Tools bestehende Sammlung findet sich in der Datei deploy.cab auch auf der XP-SP-2-Installations-CD im Ordner Support\Tools.

Sysprep ist für Administratoren eine große Hilfe, wenn es darum geht, Windows XP auf mehreren PCs zu installieren. Nachdem der so genannte Masterrechner eingerichtet und konfiguriert ist, führen Sie die Datei sysprep.exe aus. Das Tool überprüft die XP-Installation, bereitet den Rechner für die Duplizierung vor und fährt ihn herunter. Anschließend kann diese Master-Festplatte ausgebaut, beliebig oft dupliziert und in die Zielrechner eingebaut werden. Sobald ein solcher Zielcomputer das erste Mal startet, weist Sysprep dem Rechner eine eindeutige Sicherheitskennung (Security ID, SID) zu. Anschließend konfiguriert Sysprep das Betriebssystem so, dass beim nächsten Start die Windows-Willkommensseite angezeigt wird.

Diese verkürzte Form des GUI-Modus-Setups dauert anstatt 45 bis 60 Minuten nur fünf oder sechs Minuten. Der Endbenutzer muss lediglich benutzerspezifische Informationen eingeben, etwa Zustimmung zum Lizenzvertrag und Eingabe von Product Key, Benutzername und Firmenname.

Das Tool Installations-Manager unterstützt Sie beim Erstellen so genannter Antwortdateien. Diese werden von Windows-Setup zum Ausführen unbeaufsichtigter Installationen oder Aktualisierungen verwendet. Wie die Bezeichnung vermuten lässt, enthalten Antwortdateien die Antworten auf die Fragen, die Windows-Setup dem Benutzer während des Einspielvorgangs stellt, etwa nach dem Namen für den Computer. Erst nachdem der Anwender diesen Namen eingetippt hat, fährt Windows-Setup mit der Einrichtung fort. Wird dieser Computername aber in der Antwortdatei definiert, fordert Setup Sie nicht zu einer Eingabe auf.

Das Tool, das über die Datei setupmgr.exe gestartet wird, arbeitet im Assistentenmodus. Der Anwender entscheidet sich für Unbeaufsichtigte Installation, wählt das gewünschte Betriebssystem aus und legt als Benutzereingriff die Option Vollautomatisiert fest. Anschließend gibt er die vom Programm geforderten Daten an, etwa Anzeigeeinstellungen, Computername sowie Browser- und Shelleinstellungen.


Windows XP gratis optimieren

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Auch Systemtuning gibt es zum Nulltarif. Neben Tweakomatic (siehe Seite 52) ist auch der Einsatz des bewährten Tweak UI empfehlenswert. Mit diesem Werkzeug lässt sich unter anderem einstellen, wie viele Elemente im Alt-Tab-Fenster angezeigt, welche Optionen beim Einlegen eines Wechseldatenträgers angeboten und welche Systemsteuerungskomponenten deaktiviert werden sollen. Tweak UI 2.10.0.0 läuft mit Windows XP SP 1 und SP 2 und Server 2003. Aber auch die Power Toys for Windows XP sorgen für mehr Betriebssystem-Komfort: Alt-Tab Replacement etwa ersetzt das herkömmliche Alt-Tab-Fenster durch eine aufgebohrte, größere Variante. Diese zeigt nicht nur die Icons laufender Applikationen an, sondern auch gleich eine Vorschaugrafik der jeweiligen Programmfenster.

Eine große Hilfe, wenn Sie mit mehreren Instanzen eines Programms arbeiten. Das neu in den Power Toys integrierte Utility Clear Type Tuner verbessert die Lesbarkeit von Schriften auf LCD-Monitoren, der Image Resizer erweitert das Kontextmenü der rechten Maustaste um Befehle zur schnellen Skalierung von Grafiken. Und mit den beiden Tools CD Slideshow Generator und HTML Slideshow Wizard lassen sich Foto-CDs als Diashows am Monitor wiedergeben und Bildersammlungen in Form von HTML-Diashows anzeigen.

Weitere sinnvolle Erweiterungen, etwa einen aufgebohrten Taschenrechner (Rechner-Plus), eine System-Tray-Weltzeituhr (Time Zone) und einen Reader für handschriftliche Dateien, die auf einem Tablet-PC erzeugt wurden (Windows Journal Viewer 1.5), bietet Microsoft ebenfalls zum Download an. Das berüchtigte Bootvis, mit dem sich auf manchen Rechnern der Startvorgang von Windows XP optimieren lassen sollte, ist hingegen nicht mehr zu haben.