Firefox fürs Handy: Minimo-Projekt kann erste Erfolge vorweisen

BrowserWorkspace

Zwei Handy-Hersteller setzen bereits auf Open Source – der Nutzer sieht es nur noch nicht auf den ersten Blick.

Die Entwickler eines Mozilla-Abkömmlings für Mobiltelefone, PDAs und Set-top-Boxen hoffen, den Erfolg von Firefox für
ihr Projekt
nutzen zu können. Neben Herstellern, die den Browser des Minimo-Projekts auf ihren Geräten verwenden, benötigt das Team auch weiterhin Unterstützung von Entwicklern.

Wie Doug Turner, Leiter der Programmierergruppe, gegenüber US-amerikanischen Informationsdiensten sagte, hätten jedoch bereits zwei Handy-Hersteller die Software integriert. In Kürze würde es auch eine Mitteilung zur Zusammenarbeit mit einem Fernseh-Hersteller geben.

In den letzten 18 Monaten seien die Entwickler immer wieder in Kontakt mit verschiedenen Herstellern getreten, so Turner weiter. Diese setzen den Minimo-Browser nun teilweise ein, verschweigen dies jedoch in der Öffentlichkeit zumeist. Offenbar halten sich alte Vorurteile über die vermeintliche Unprofessionalität von Open Source-Software.

In dem Markt ist es laut Turner deutlich schwerer zu Erfolgen zu kommen, als im Desktop-Segment. Statt der Nutzer entscheiden hier bereits die Hersteller, welche Software zum Einsatz kommt. Ein späterer Wechsel ist nur selten möglich.

Verschiedene Startschwierigkeiten des Minimo seien inzwischen gelöst, so Turner weiter. Minimo könne inzwischen jede Seite rendern, die auch in Firefox darstellbar ist. Probleme mit Frames oder JavaScript, wie sie bei vielen anderen Mobile-Browsern auftauchen, gebe es nicht. Im Januar soll die Version 0.3 offiziell vorgestellt werden. (mk)
( de.internet.com – testticker.de)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen