Bayern leidet unter ineffizientem Software-Management

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Nichts Neues im Westen – und schon gar nicht in Bayerns Verwaltungsstuben. Würde der Freistaat seine Software vereinheitlichen, könnten Geld und Bürokratie eingespart werden, kritisiert der Bayerische Oberste Rechnungshof.

Weniger unterschiedliche Software und die optimale Nutzung einheitlicher Systeme würden dem Staat Bayern wirtschaftliche und personelle Vorteile bringen, mahnt der
Bayerische Oberste Rechnungshof
. Der aktuelle Landesbericht vermerkt erhebliches Einsparpotenzial bei der Informations- und Kommunikationstechnologien.

Kritisch ist etwa der Einsatz von 16 verschiedenen Programmen; in einigen Behörden würden sogar noch Karteikarten benutzt werden. Würden “Laptop und Lederhosen” mit richtigem IT-Management auch in der Verwaltung umgesetzt, ergäben sich dem Rechnungshof zufolge Einsparungen von mehr als 250 Vollzeitstellen. Alleine 400 Mitarbeiter würden nur bezahlt, um übre die Arbeitszeit der 16.000 Beschäftigten in der bayerischen Verwaltung Buch zu führen. (mk)

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