Laser und Software räumen Spielcasino leer

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Ein Laser erkannte die Kugel-Geschwindigkeit beim Roulette und eine Software berechnete, wo sie landet. So erleichterte ein osteuropäisches Trio das Londoner Ritz-Casino um 1,7 Millionen Euro.

Die Nicht-ganz-Glücksspieler konnten mit Hilfe eines Laser-Messgerätes und einer schnellen mobilen Software das legendäre Casino um 1,3 Millionen britische Pfund erleichtern. Das Programm auf dem PDA berechnete anhand der zuvor gemessenen Geschwindigkeit der Kugel, wo diese landen würde.

Nach Auswertung der Überwachungskameras wurde das gut organisierte Trio zwar erst einmal festgenommen. Dies war, wie die Nachrichtenagentur AFP meldete, bereits im März geschehen. Doch weil sie nicht in das Spiel eingriffen und es kein Gesetz gegen die Nutzung von Messgeräten in Casinos gab, musste die Polizei die drei nun wieder freilassen. Das Ritz zahlt nun zähneknirschend das Geld aus und wird vermutlich seine Geschäftsbedingungen ändern. (mk)

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