Call-by-Call-Sperre: RegTP zieht der Telekom den Stecker

NetzwerkeTelekommunikation

Die Siemens-Telefone mit einer Call-by-call- und Preselection-Sperre dürfen von der Deutschen Telekom nicht mehr verkauft werden.

Die Telekom darf ab sofort nicht mehr die Endgeräte “T-Sinus 711 Net” (analog) und “T-Sinus 721 Net” (ISDN) verkaufen, solange noch Sperren für die Konkurrenz eingebaut sind. Mit einer entsprechenden Anordnung hat die
Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post
(RegTP) am heutigen 3. Dezember deutlich mitgeteilt, dass sie den Verkauf solcher Telefone für Missbrauch hält. Bis zum Abschluss des noch anhängigen Missbrauchsverfahrens ist also erst einmal Schluss.

Wettbewerber beschwerten sich über die voreingestellte T-Com Netzwahl. Das automatische Anfügen der Telekom-Vorwahl 01033 sei ein Aussperren der oft günstigeren Konkurrenz und wettbewerbsrechtlich nicht in Ordnung. (mk)

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