HP-Software soll Viren und Würmer ausbremsen

SicherheitVirus

Die Software, die künftig Bestandteil der ProLiant-Server sein wird, friert Prozesse von Schädlingen ein.

Eine eigene Antiviren-Software des
Hardware-Herstellers
soll ab dem kommenden Jahr Bestandteil der Server und Netzwerkgeräte von Hewlett-Packard sein. Später soll auch eine Version für Consumer-PCs folgen, erklärte Tony Redmond, Chief Technology Officer von HP Services gestern in San Francisco auf einem Security-Seminar des Anbieters.

Zweck der Software ist, die Ausbreitung von Viren im Netzwerk aktiv zu behindern und damit Administratoren Zeit zu geben. Weil das Programm im Hintergrund die Netzwerkzugriffe von Prozessen überwacht, können Würmer, die in relativ kurzer Zeit viele Netzwerkverbindungen aufbauen, erkannt werden.

Entdeckte Störenfriede werden eingefroren und gemeldet. Je schneller ein Schädling arbeitet, desto leichter wird er entdeckt. Das Hilfsprogramm steht für Windows-Server als Add-on zur Verfügung, in den Netzwerkgeräten der ProCurve-Reihe ist es Teil der Firmware. (mk)

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