PC aufrüsten & tunen
Festplatte und RAM upgraden

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Eine größere Harddisk und mehr Arbeits-speicher sind mit ein paar Handgriffen eingebaut. Allein durch das Erweitern des Arbeitsspeichers ergibt sich eine Leistungssteigerung von bis zu 25 Prozent.

Zusätzliche Festplatten

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Zurzeit bieten Festplatten im Einsteigersegment Speicherplatz zwischen 60 und 80 GByte zu Preisen um die 70 Euro. Im Rahmen eines Upgrades kann man sich entweder dafür entscheiden, eine zweite Festplatte einzubauen oder seine derzeitige durch eine größere zu ersetzen. Die zweite Möglichkeit ist meist sinnvoller. Aber auch beim Anschluss einer zusätzlichen Festplatte heißt es aufpassen: Steckt man die neue Festplatte an dasselbe Kabel wie die alte an, riskiert man, dass die höhere Transferrate nicht genutzt wird.

Allein durch das Erweitern des Arbeitsspeichers ergibt sich bereits eine Leistungssteigerung von bis zu 25 Prozent.


Serial ATA erspart das Jumpern

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Seit Ende 2003 sind Serial-ATA-Festplatten erhältlich. Im Vergleich zu Ultra ATA ist Serial ATA aber keine wesentliche Verbesserung. Lediglich der Einbau vereinfacht sich durch den Wegfall von Master- und Slave-Laufwerken. Eine S-ATA-Festplatte braucht man also nicht mehr zu jumpern. Um eine Serial-ATA-Platte nutzen zu können, muss man jedoch einen zusätzlichen Controller einbauen, der etwa 60 Euro kostet, oder gleich das Mainboard gegen ein neueres Modell austauschen, das S-ATA onboard unterstützt.
Aber Schnittstelle und Kapazität sind nicht die einzigen Faktoren, die zu berücksichtigen sind. Wichtig sind auch die Drehgeschwindigkeit (U/min) und der Festplattencache. Beim Upgrade sollte man auf Modelle mit 8 MByte Cache achten. Faustregel: Je mehr Speicher, desto besser.

Serial-ATA-Festplatten sind einfach anzustecken, erfordern aber einen entsprechenden Controller auf dem Mainboard.


512 MByte RAM sind guter Standard

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Die große Mehrheit der Windows-Anwendungen arbeitet mit 512 MByte sehr gut. Viele PCs werden jedoch nur mit 256 MByte RAM verkauft und ältere Heim-PCs verfügen oft nur über 128 MByte. Dann muss der Prozessor Teile des Arbeitsspeichers auf die Festplatte legen und die Leistung des Systems bricht ein. Mit 512 MByte Arbeitsspeicher arbeiten dagegen sämtliche Office- und Internet-Anwendungen vollkommen vernünftig, ebenso die meisten Spiele. Zur Bearbeitung großer Bilder und für den Videoschnitt ist 1 GByte ideal.

Nicht kleckern, sondern klotzen
Speicherriegel mit 128 MByte sollte man meiden. Sie sind zwar billig, doch blockieren sie einen kompletten Speichersockel auf dem Mainboard. Da ist es besser, ein wenig mehr auszugeben und gleich größere Einheiten zu nehmen. Haben Sie vor, beim RAM nachzulegen, entscheiden Sie sich am besten für einen Speicher mit einer möglichst hohen Taktfrequenz.

Autor: lrubio
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