Musikindustrie freundet sich mit P2P an

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Nachdem man in Tauschbörsen lange nur ein Übel sah, das mit Klagen bekämpft werden musste, scheinen die großen Plattenfirmen nun erste eigene Schritte Richtung Musikvertrieb per P2P zu unternehmen.

Seit kleinere Projekte wie
Weedshare
zeigen, wie der Musikvertrieb über eine Tauschbörse funktionieren kann, freundet sich nun auch die Musikindustrie mit den verhassten Programmen an. Der
New York Times
zufolge sollen mit
Universal Music
,
Sony BMG
und
Warner
drei der fünf großen Major Labels ihre Musikkataloge an das Unternehmen
Wurld Media
lizenziert haben, das Anfang 2005 mit der Tauschbörse
“Peer Impact”
an den Start gehen will. Details zum P2P-Programm und auch zu möglichen Preisen für die Downloads wurde noch nichts bekannt; lediglich dass neben Musik auch Videoclips und anderes Material angeboten werden soll.

Bereits Anfang des Monats hatte es Gerüchte über Tauschbörsenaktivitäten bei Sony BMG gegeben. Allerdings stand damals noch Grokster als möglicher Kooperationspartner im Raum. (dd)

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