Linux legt bei Servern weiter zu

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Linux erfreut sich bei Käufern neuer Server ungebrochener Beliebtheit und kann nach einer Schätzung der Marktforscher von IDC schneller neue Kunden hinzugewinnen als Windows.

Das Open-Source-Betriebssystem war im dritten Quartal 2004 auf 31,7 Prozent mehr Servern installiert als noch vor einem Jahr. Das Umsatzwachstum für Linux-basierte Server lag im Jahresvergleich bei 42,6 Prozent, während Windows-Systeme auf ein Plus von lediglich 13,3 Prozent kamen und auf 19,1 Prozent mehr Servern installiert war. Allerdings bewegt sich das Wachstum von Windows auf einem sehr hohen Niveau: Der Anteil von Windows-Servern am Gesamtmarkt macht derzeit 33,9 Prozent aus und liegt bei zirka 3,9 Milliarden Dollar, so
IDC
.

Der gesamte Servermarkt legte im dritten Quartal um 5,5 Prozent zu und lag bei 11,5 Milliarden Dollar. Der Markt für Volume Server kletterte dabei um 18,2 Prozent, High-End-Server kletterten um 1,9 Prozent. Der Umsatz mit Midrange-Servern nahm um 10,2 Prozent ab, da nach Ansicht der IDC-Analysten vielen Kunden in den Volumenmarkt abwandern.

IBM hielt die Spitzenposition im Markt als führender Serveranbieter mit einem Anteil von 31,7 Prozent, gefolgt von Hewlett-Packard mit 26,8 Prozent. Sun und Dell folgen mit 10,2 und 10,1 Prozent. (dd)

( – testticker.de)

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