Wurm nutzt Schwachstelle im Internet Explorer

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Zahlreiche Webseiten verbreiteten am Wochenende den Code des Bofra-Wurmes, der sich über eine Lücke im Internet-Explorer verbreitet.

Auch die Besucher seriöser Webangebote liefen in den letzten Tagen Gefahr, sich den
Wurm Bofra
, der bei einigen Antivirus-Herstellern als Teil der MyDoom-Familie geführt wird, einzufangen. Der Schädling nutzt eine Lücke im Internet Explorer, die schon länger bekannt ist und für die Microsoft bisher einen Patch schuldig blieb. Lediglich Nutzer von Windows XP Service Pack 2 sind nicht gefährdet.

Auf die Webseiten war der Wurm über infizierte Ad-Server eingeschleust worden. Betroffen war unter anderem auch der britische
The Register
, der daraufhin die Werbebanner abschaltete. Das
Internet Storm Center
, das mehrere ähnliche Attacken in England, Schweden und den Niederlanden beobachtet hatte, empfiehlt den Website-Betreibern von anderen Sites bezogene Banner auf den iFRAME-Exploit zu überprüfen. (dd)

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