Symbian-Trojaner: Totenköpfe statt Funktionen

SicherheitVirus

Der Schädling “SymbOS/Skulls” überschreibt Systemdateien des Symbian-Betriebssystems und macht Handys unbrauchbar.

Nach einer Meldung der Security-Firma
F-Secure
ist ein Trojanisches Pferd für Symbian-Mobiltelefone unterwegs. Einmal in Bewegung gesetzt, überschreibt die digitale Pest die fest installierten Symbian-Applikationen und einige Systemfunktionen. Das Ergebnis ist sonst nur beim Roulette öfter zu hören: “Nichts geht mehr”.


Das Schadens-Progrämmchen
versteckt sich in einer präparierten SIS-Datei und verbreitet sich als Shareware “Extended Theme Manager” von “Tee-222”. Wer neue Bildschirm-Themen installieren will, startet aber die Löschvorgänge des Bösewichts. Programm-Symbole werden zudem durch Totenkopfbildchen überschrieben. Smartphones werden so zu reinen Handys – nur das Telefonieren geht noch.

Nach Angaben der Virenjäger von F-Secure lässt sich ein infiziertes Gerät nicht einfach wieder funktionsfähig machen. Wenn nicht zuvor ein Dateimanager von Drittherstellern installiert wurde, lässt sich auch keine andere Software (etwa Antivirenprogramme) mehr aufrufen.

Wenigstens hat der Trojaner sich noch nicht weit verbreitet. (mk)

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