Lexmark: Unsere Druckertreiber spionieren nicht!

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Vorwürfe gegen Lexmark, man würde die Käufer der aktuellen Geräte mit einer Software ausspionieren, werden zurückgewiesen.

Ein Beitrag in einer Internet-Newsgroup enthielt einen harten Vorwurf gegen den Druckerhersteller
Lexmark
: Ein Autor mit dem Usernamen “Commander” behauptete, beim Installieren der neuen Lexmark-Treiber werde auch die Datei Lx_Cats auf den Rechner kopiert. Der britische Informationsdienst
The Register
nahm sich des Falles an und fand heraus: Es handelt sich um ein Programm, das Daten zum Druck- und Scan-Verhalten des Nutzers sammelt und monatlich an Lexmark schickt. och weil Lx_Cats in der Windows-Registry integriert ist, sieht der Durchschnitts-Anwender nicht, was da im Hintergrund passiert. Der Vorwurf, Lexmark hole keine Erlaubnis ein, um dieses Tool zu installieren, wird in einer Stellungnahme des Unternehmens dementiert.

Lexmark beharrt auf dem Standpunkt, dass das Programm nicht zwangsweise auf dem PC eines Druckerkäufers installiert wird. Während des Kopiervorgangs erscheine eine Abfrage, ob der Nutzer das Schnüffelprogramm (offiziell “Statistik-Tool”) installieren will. Wer es nicht durch “Okay” bestätige, bekomme das Programm auch nicht.

Vor einem Jahr musste sich bereits HP eines entsprechenden Vorwurfs erwehren. Die damalige Stellungnahme war der von Lexmark ähnlich. (mk)

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