RegTP beseitigt Hürden für VoIP-Anbieter

NetzwerkeVoIP

Die Regulierungsbehörde will es den Internet-Telefonie-Anbietern erleichtern, Ortsnetzrufnummern anzubieten. Allerdings: Den Ortsnetzbezug will man auf jeden Fall bestehen lassen.

Um der Entwicklung im VoIP-Bereich Rechnung zu tragen, plant die
Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post
einige Regelungen bei der Vergabe von Ortsnetzrufnummern anzupassen. So sollen die Anbieter die Nummern künftig direkt bei der Behörde beantragen können, auch wenn sie kein eigenes Netz betreiben.

Darüber hinaus betont man, den Ortsnetzbezug weiter durchsetzen zu wollen ? allerdings soll es nun ausreichen, wenn der Wohnort oder Firmensitz im entsprechenden Ortsnetz liegt. Wie bereits
vor einigen Wochen bekannt
wurde, erwägt die Behörde zudem die Größe der Rufnummernblöcke von 1000 auf 100 zu reduzieren. So sollen die Investitionen für die VoIP-Anbieter klein gehalten werden, die Nummern in allen 5200 Ortsnetzen anbieten wollen.

Die geplanten Änderungen hat die Regulierungsbehörde
im Internet zur Diskussion
gestellt. Ende November soll zudem ein Fachgespräch dazu stattfinden. (dd)

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