WLAN-Sicherheit: Tool knackt WPA-Verschlüsselung

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Der WPA-Cracker ermittelt schwache Passwörter per Wörterbuchattacke. Betroffen sind vor allem Funknetzwerke, die mit WPA-PSK abgesichert sind.

Schwache Passwörter sind für jeden Administratoren ein Ärgernis. Völlig zu recht, denn sie lassen sich relativ leicht mit Brute-Force-Angriffen knacken, bei denen Wörterbücher, Namenslisten oder zufällige Zeichenfolgen der Reihe nach durchprobiert werden. Nun gibt es mit dem
WPA-Cracker
auch ein passendes Tool, das diese Aufgabe für die WPA-Verschlüsselung in Funknetzwerken übernimmt.

Vorausgesetzt die Anmeldephase eines Clients am Access-Point wurde mit einem Sniffer aufgezeichnet, führt WPA-Cracker eine Wörterbuchattacke durch und versucht das Passwort zu ermitteln. Gefährdet sind vor allem Privatnutzer, die WPA-PSK (Pre-shared Key) nutzen und ein schwaches Passwort verwenden. In Unternehmensnetzwerken, wo sichere Schlüssel über einen Radius-Server bezogen werden, besteht keine Gefahr. (dd)

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