Peoplesoft lehnt auch ‘letztes Angebot’ von Oracle ab

Software

Der Vorstand des Software-Unternehmens PeopleSoft hat auch das neue,
erhöhte Übernahmeangebot von Oracle als ungenügend zurückgewiesen.

Wie
PeopleSoft
mitteilt, sei das “Unternehmen substantiell mehr wert”, als die jüngste Offerte von
Oracle
. Man rät den Aktionären, die Papiere nicht zu verkaufen. “Wir sind absolut überzeugt, dass PeopleSoft heute viel mehr wert ist, als am Ausgangpunkt dieses Prozesses”, sagte PeopleSoft-Director George Battle. “Wir sind bereit mit Oracle über ein angemessenes Angebot zu verhandeln, 24 Dollar sind dies nicht”.

Der Software-Konzern Oracle hatte das Angebot für den Konkurrenten am 1. November auf 24 Dollar pro Aktie, oder 8,8 Milliarden Dollar, angehoben. Bisher hatte der Datenbankexperte in der seit Monaten dauernden Übernahmeschlacht 21 Dollar je Aktie geboten. Die Angebotsfrist läuft am Freitag, den 19. November, ab. Wenn die PeopleSoft-Aktionäre bis dahin nicht die Mehrheit der Anteilsscheine verkauft hätten, wird Oracle das Angebot zurückziehen.

Oracle-Chef Larry Ellison hat in einer schnellen Erwiderung den
endgültigen Charakter der letzten Offerte
wiederholt: “Oracles Direktorium hat wohl durchdacht erklärt, dass das absolute Maximum, das wir zu zahlen bereit sind, bei 24 Dollar pro Aktie liegt”, so Ellison. “Darüber hinaus gibt es bessere Möglichkeiten für unser Kapital, wie andere Akquisitionen oder der Rückkauf der eigenen Aktie.” (dd)

(
de.internet.com
– testticker.de)

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