Google gehackt?

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Natürlich wurde Google nicht gehackt, doch die Blüten der Google-Automatismen erzeugten heute diesen Eindruck. So war Saddam Husseins Bein plötzlich ein verwandtes Thema zu einem Wohnungsbrand in Duisburg.

Wäre es das Wort “gestorben”, das von Google heute mehrfach gefunden wurde, wäre es noch verständlich, wenn Jassir Arafats Ableben mit der Nachricht über drei tote Kinder bei einem Wohnungsbrand durcheinander gekommen wäre. Andere Algorithmen, die Google von der Konkurrenz unterscheiden, haben diesmal offenbar nicht gefruchtet. Zum Einen fand die Suchmaschine eine News der Berliner Morgenpost über drei tote Kinder bei einem Wohnungsbrand; zum Anderen wurden misslungene Versteigerungen des Beines einer Saddam-Statue als “verwandte Themen” aufgezeigt.

Aufhören zu lachen, bitte! Wer die Zusammenhänge der Meldungen erkundet, findet immerhin eine Gemeinsamkeit: Die Stadt Duisburg. Die Staatsanwaltschaft Duisburg hatte eine Echtheitsprüfung des Bestandteiles von Saddams gestürzter Statue vorgenommen, bevor der Anbieter erneut – nach einem Hackerangriff auf die Auktion – das Bein losschlagen kann. Und der besagte Wohnungsbrand fand ebenfalls hier statt.

Vielleicht hat Google ja den Nabel der Welt gefunden. (mk)

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