Musikindustrie kämpft gegen Privatkopie

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Das Recht auf Privatkopie ist der deutschen Musikindustrie weiter ein Dorn im Auge. Sie fordert deshalb, dass im neuen Urheberrecht härtere Regelungen verankert werden.

Geht es nach dem Willen der
deutschen Phonoverbände
, wird künftig das Recht Privatkopie stark beschnitten. Eine Kopie soll nur noch vom Original-Datenträger erstellt werden können und zudem nur noch für den Eigenbedarf und nicht mehr für Dritte. Entsprechende Regelungen fordert man für den Regierungsentwurf zur anstehenden Novellierung des Urheberrechtsgesetzes.

“Wir brauchen eine Einschränkung der massenhaften Musikkopien”, erklärt Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände. “Schon heute werden viermal so viele Musikkopien gebrannt wie Originale verkauft. Deswegen fordern wir die Bundesregierung auf, die ausufernde Zahl legaler Privatkopien zu begrenzen.

Darüber hinaus möchte man auch das Speichern von Songs aus Internet-Radios unterbinden. Lediglich für das zeitversetzte Hören soll dies noch erlaubt sein. (dd)

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