Studie: Privat-PCs ungeschützt und Malware-verseucht

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Eine neue US-Studie zeigt: Privat-PCs sind in höchstem Maße gefährdet. Dennoch wiegen sich ihre Besitzer in Sicherheit.

Eine aktuell veröffentlichte Studie enthüllt erschreckende Verhältnisse: in der großen Mehrheit aller privaten Computer tummeln sich Viren, Spyware und andere Schädlingsvarianten. Die National Cyber Security Alliance führte in Zusammenarbeit mit dem Online-Dienst eine Befragung unter 326 erwachsenen AOL-Nutzern durch. Ganze 77 Prozent der Befragten fühlten sich sicher vor Bedrohungen aus dem Internet. Als dann – mit deren Einverständnis – Experten die Rechner untersuchten, zeigte sich ein ganz anderes, düsteres Bild.

Zwei Drittel der PCs verfügten nicht über einen aktuellen Viren-Scanner, ebenso viele waren nicht durch eine Firewall geschützt. Prompt fanden sich auf 80 Prozent der Maschinen Spywareprogramme, die persönliche Informationen und Surfgewohnheiten der Nutzer ins Internet schickten. Die Fachleute sehen das Problem vor allem in der mangelnden Aufklärung: dem durchschnittlichen Nutzer ist der Unterschied zwischen Virenscanner, Firewall und Spywareblocker in aller Regel nicht bekannt.(fe)

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