Google plant keinen Ausbau zum Internet Portal

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Google will keine stärkere Konfrontation mit Yahoo und Microsoft. Unternehmenschef erteilt auch Plänen für eigenen Browser eine Absage.

Google plant keinen Ausbau zum Internet Portal und entwickelt auch keinen eigenen Browser. Das erklärte Unternehmenschef Eric Schmidt gegenüber der Londoner ‘
Financial Times
‘ (Montagsausgabe). “Wir bauen keinen Browser”, sagte Schmidt, der sich damit erstmals öffentlich zur Unternehmensstrategie äußerte. Ein Kurs zum Ausbau zu einem breiteren Portal würde Google in noch stärkere Konfrontation zu Microsoft und Yahoo führen.

“Es ist sehr gut möglich, dass Google, Microsoft und Yahoo und andere gut klar kommen”, sagte er der Zeitung. “Im jetzigen Stadium liegt unser Fokus auf dem Kunden und unserer eigenen Strategie.” Da sich das Suchmaschinengeschäft immer noch in einer sehr frühen Phase der Entwicklung befindet, bestünde keine Notwendigkeit, die Strategie zu verändern oder neue Konkurrenten zu suchen.

Google hatte in den letzten Monaten eigene Topprogrammierer engagiert, weshalb Spekulation aufkamen, dass an einem eigenen Browser gearbeitet werde. Das Unternehmen, das nach seinem Börsengang um 1,67 Milliarden Dollar reicher ist, stellte kürzlich Joe Beda ein, einen der führenden Entwickler bei Avalon, Microsofts Codename für das Anwender-Interface in der neuen Windows-Version Longhorn. Google konnte auch Adam Bosworth, einen der Chefentwickler des Internet Explorers und Experten für das Datenbankprogramm Access für sich gewinnen. Bosworth hatte zusammen mit drei weiteren Ex-Microsoftlern ein eigenes Unternehmen gegründet, zusammen mit ihm traten sie zu dem Suchmaschinenbetreiber über. (mk)
(
de.internet.com
– testticker.de)

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