Systems-Abschluß mit Minus-Rekord

Netzwerke

Nach 5 Ausstellungstagen geht die Systems 2004 dem Ende entgegen. Neben der Veröffentlichung von Besucherzahlen äußert sich Systems-Chef Dittrich zum Verlauf der Messe.

Am heutigen Freitag schließt die Münchner IT-Messe Systems für dieses Jahr ihre Pforten. Zwar wird viel von Neupositionierung gesprochen, Erfolg wird aber weiterhin in Besucherzahlen gemessen, und die sind ein weiteres Mal gesunken.

Mit geschätzten 67.000 Besuchern konnten dieses Jahr im Vergleich zum letzten Jahr ein erneuter Rückgang um ca. 5.000 Personen ausgemacht werden.

Der Geschäftsführer der Systems, Klaus Dittrich, spricht von einer gelungenen Neupositionierung als Business-To-Business (B2B)-Messe. Auch zur Standflächenreduzierung von Microsoft nimmt er Stellung. Dadurch sei der Markt deutlich erschüttert worden, aber man schaut nun positiv in die Zukunft und hofft auf ein Umdenken beim US-Konzern.

Von einem Schlag ins Wasser möchte Dittrich trotz der bescheidenen Zahlen aber nichts hören. Er sei sehr zufrieden mit dem Verlauf der Messe, was er vor allem mit den gut gefüllten Auftragsbüchern der 1.289 Aussteller begründet, deren Zufriedenheit auch der Branchenverband Bitcom bestätigt.

Schließlich liefert Dittrich auch noch eine Begründung für den schlechten Zulauf. Er vermutet, dass die Unternehmen vor allem bei den Reisekosten gespart haben und somit der eine oder andere Mitarbeiter nicht in München aufgetaucht ist. Vor der Zukunft ist ihm auch nicht Bange, so sieht er die Chance für eine Fortsetzung der Systems in München bei 99 Prozent. (ah)

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