Oracle blitzt auch bei neuem Peoplesoft-Chef ab

Software

Trotz neuem PeopleSoft-Chef scheinen Oracles Chancen, den Konkurrenten zu übernehmen, weiterhin nur gering zu sein.

Der neue PeopleSoft-Chef Dave Duffield lehnt einen Verkauf des Unternehmens ab. Er sei nicht zurückgekommen, um an
Oracle
zu verkaufen, schreibt der PeopleSoft-Gründer in einer internen Mail an seine Mitarbeiter. “Eher bin ich hier, um zu kaufen”, schreibt Duffield in der E-Mail, die der
Financial Times Deutschland
vorliegt.

Damit widerspricht Duffield nicht nur Einschätzungen, die Trennung von Ex-PeopleSoft-Chef Craig Conway vor gut zwei Wochen würde den Weg für die feindliche Übernahme PeopleSofts durch Oracle frei machen. Vielmehr droht der Manager sogar mit einer neuen Waffe, um den feindlichen Übernahmeversuch Oracles abzuwehren. Mit Zukäufen würde
Peoplesoft
größer und damit teurer für den kaufwilligen Rivalen.

In seiner E-Mail forderte Duffield die PeopleSoft-Mitarbeiter auf, dem Verwaltungsrat und den Aktionären zu zeigen, dass PeopleSoft den Aktionären langfristig einen größeren Wertbeitrag liefern könne. Dazu sei es zunächst wichtig, ein starkes viertes Geschäftsquartal abzuliefern. (dd)

(
de.internet.com
– testticker.de)


Kostenlose Downloads von Security- und Peripherie-Guide sowie News, Trends und Tests rund um die Systems 2004

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen