Microsoft: Keine höheren Lizenzgebühren für Dual-Core-Prozessoren

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Der Softwarehersteller hat seine CPU-basierte Preismodelle zu Gunsten der Kunden angepasst.

Der Software-Konzern Microsoft wird CPUs mit mehreren Kernen im Lizenzgeschäft zukünftig als einen Prozessor behandeln. Kunden sollen dadurch bei einem Upgrade auf neue Chips von Intel oder AMD keine zusätzlichen Gebühren zahlen müssen, teilt das Unternehmen heute in Redmond, Washington, mit. Die beiden CPU-Hersteller hatten Prozessoren mit zwei Kernen angekündigt, wodurch eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber herkömmlichen Chip-Architekturen erreicht werden soll. Ein Windows-System spricht entsprechende Hardware-Umgebungen als Rechner mit zwei Prozessoren an, was Kunden von Lizenzen auf CPU-Basis fürchten ließ, höhere Nutzungsentgelte zahlen zu müssen.

Das Preismodell findet sich bei den meisten Programmen, die im Server-Segment zum Einsatz kommen, wie Windows Server-Systeme oder dem SQL Server. Die Zusicherung, auch weiterhin nur pro CPU und nicht pro Kern Lizenzgebühren zu verlangen, gilt auch, wenn Chips mit mehr als zwei Cores auf den Markt kommen, so Andy Lees, Vice President bei Microsoft.

Das Unternehmen verfolgt damit eine ähnliche Preisstrategie wie Sun und Novell. Die Chiphersteller begrüßten den Schritt, werden so doch Hürden für den Erwerb neuer Prozessoren abgebaut. Erste entsprechende x86-Prozessoren kommen im nächsten Jahr auf den Markt. IBM und Oracle hatten dagegen bereits erklärt, Dual-Core-Systeme im Lizenzgeschäft wie Rechner mit zwei Prozessoren zu behandeln. (mk)
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– testticker.de)

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