Bundesamt für Sicherheit will Security-Chaos ordnen

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Das BSI glaubt, bei der Flut teilweise hysterischer Sicherheitswarnungen müsse man dem User an die Hand gehen.

Ob der neue BSI-Newsletter mit seiner Erscheinungsweise von zwei Mal im Monat wirklich genug Überblick gibt, wird sich noch zeigen: Der neue E-Mail-Dienst des BSI ( Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik), den Innenminister Otto Schily auf einer Pressekonferenz in Berlin vorstellte, soll vor allem die Bedürfnisse der privaten Nutzer bedienen.

Man wolle vor allem die Nutzer erziehen, sich in Punkto Sicherheit richtig zu benehmen, hieß es auf der Pressekonferenz. Bei den tausenden neuen Schädlingen im Monat fehle dem Nutzer der Überblick – und das Wissen, welche Warnung wichtig und welche Hysterie ist. Binsenweisheiten für IT-Leute (“Halten Sie das System des Rechners up to date”) sollen nun in “Engagement der privaten IT-Anwender umgewandelt werden”.

Der BSI-Newsletter will vor allem beim Bewußtsein für die Sicherheitsrichtlinien ansetzen und zweimal im Monat aktuelle Informationen in “einfacher und verständlicher Form” vermitteln. Das BSI will darin beispielsweise vor Viren warnen, die gerade im Umlauf sind oder darüber, welche Anti-Viren-Programme man sich herunterladen sollte. Andere Themen des ersten Newsletters: Infos zu Spyware, über den Umgang mit Passwörtern und eine Initiative gegen Spam.

Die Computerpresse lächelt leise, da sie dies
bereits seit einiger Zeit so macht
. Spötter unken, “der Deutsche” brauche eben ein Amt, das ihm das Sicherheitsbewußtein vorschreibt. (mk)

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