Nokias Gewinn bricht um 20 Prozent ein

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Trotz Umsatzsteigerungen im kleinen Rahmen gibt der finnische Multimedia-Konzern Nokia eine deutliche Gewinnschrumpfung bekannt. Diese ist vor allem auf ein schlechtes Geschäft bei den Mobiltelefonen zurückzuführen.

Der Mobilfunkausrüster Nokia hat konnte in seinem dritten Quartal den Umsatz um 1 Prozent auf 6,939 Milliarden Euro steigern. Der operative Gewinn sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20 Prozent auf 928 Millionen Euro, gab das Unternehmen heute in Helsinki bekannt. Auch der Nettogewinn schrumpfte um 20 Prozent auf 660 Millionen Euro.

Der Umsatz mit Mobiltelefonen ging um 13 Prozent auf 4,429 Milliarden Euro zurück. Im Bereich Multimedia erwirtschaftete der finnische Weltmarktführer 914 Millionen Euro 94 Prozent mehr Umsatz. Der Umsatz mit Unternehmensplattformen stieg um 52 Prozent auf 172 Millionen Euro.

Wie Konzernchef Jorma Ollila sagte, “wirkte sich eine branchenweite Verknappung der Komponenten auf das Gesamtvolumen der Handys aus”. In Westeuropa habe man neue Marktanteile erobert, und in China die Führungsposition gehalten. In den USA büßte man gegenüber dem Vorquartal Marktanteile ein. Auch in Lateinamerika gab es leichte Verluste.

Auch im Ausblick erwartet Ollila im laufenden vierten Quartal einen sinkenden Umsatz zwischen 8,4 Milliarden Euro und 8,6 Milliarden Euro, nach 8,8 Milliarden Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der verwässerte Gewinn pro Aktie wird auf 16 Cent bis 18 Cent prognostiziert, nach 25 Cent im vorigen Jahr. (ah)
(
de.internet.com
– testticker.de)


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