Neuer Datenschutz sperrt auch den Administrator aus

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Das Programm “Virtual Private Drive” verschlüsselt Dateien und Verzeichnisse mittels virtueller Laufwerke und ist vollständig in den Windows Explorer integriert.

Die Softwareschmiede digitronic aus Chemnitz bringt mit Virtual Private Drive (VPD) ein Tool, das einen gewählten Festplattenbereich eines Rechners verschlüsselt. Dazu legt VPD, Teil der Sichrheitssuite Thor, beliebig große virtuelle Festplatten an, die mit unterschiedlichen Krypto-Algorithmen verschlüsselt werden (Schlüssellängen 128 – 448 Bit).

Die Authentifizierung erfolgt über manuelle Eingabe oder handelsübliche Token wie USB-Keys oder Smartcards. Neben stationären PCs, Notebooks und PDAs lassen sich auch Daten auf flexiblen Medien wie CD-ROMs, DVDs, USB-Sticks oder Speicherkarten schützen.

VPD erscheint im Windows Explorer wie ein zusätzliches Laufwerk und kostet 25 Euro. Obwohl der Preis sich an Einsteiger wendet, sieht der Hersteller die Anwendung vor allem im Business-Bereich, wo geschäftskritische Daten nach Abhandenkommen der Rechner nicht auslesbar sein dürfen, oder bei “leitenden Funktionsträgern mit besonderen Datenschutzanforderungen selbst gegenüber eigenen IT-Administratoren”. (mk)

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