XP Servicepack 2 – Einrichtung
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Nach dem Aufspieln des Servicepacks 2 sind noch weitere Handgriffe nötig. So schützen Firewall, Add-on-Manager und XP Antispy vor Spionen und Trojanern.

Weitere Schritte

XP Servicepack 2 – Einrichtung

Mit dem Aufspielen des Servicepacks 2 allein ist es nicht getan. Um optimalen Schutz zu erhalten, sind noch weitere Handgriffe nötig. Neben den reinen Aktivierungsschritten, die über das Security-Center nach dem Neustart ausgeführt werden, verlangt gerade die Firewall nach weiteren Einstellungen. Erst dann arbeiten Programme, die über das Internet kommunizieren sollen oder dürfen, auch weiterhin korrekt. Da Microsoft hierfür noch keinen Assistenten liefert, ist die Firewall per Hand einzustellen. (siehe Artikel
Servicepack 2 – Firewall
)

Der Internet Explorer ist ebenfalls sicherer geworden. Neben der Funktion zum Blocken der lästigen Pop-ups gibt es nun einen Add-on-Manager, mit dessen Hilfe die Kontrolle über installierte Browsererweiterungen möglich ist. Der Add-on-Manager blockt ebenso die Werbung verschiedener Websites in Form der lästigen Schwimmbanner.
XP-Antispy verhindert unter anderem, dass Programme nach auftretenden Fehlern entsprechende Protokolle mit Daten, über die man keine Kontrolle hat, über das Internet verschicken.


Add-Ons

XP Servicepack 2 – Einrichtung

Add-On-Manager bietet mehr Sicherheit

Der neue Add-on-Manager des IE erlaubt die Kontrolle über installierte Erweiterungen. Damit lassen sich die lästigen Schwimmbanner (siehe Artikel
Servicepack 2 – Pop Ups
) verhindern, indem die Erweiterungen für Shockwave-Dateien deaktiviert werden.

Anzeige der installierten/aktiven Erweiterungen
Über Extras und die Option Add-Ons verwalten wird der Add-on-Manager aufgerufen. Die Drop-down-Auswahlliste zeigt alle installierten oder gerade verwendeten Erweiterungen an.

Ausschalten einzelner Komponenten
Um alle Shockwave-Komponenten auszuschalten, ist Von Internet Explorer verwendete Add-Ons zu wählen. In der Gesamtliste nun den Eintrag Shockwave Flash Objekt auswählen und im unteren Fensterbereich unter Einstellungen die Option auf Deaktivieren setzen. Der Internet Explorer weist anschließend darauf hin, dass zur Übernahme der Änderungen ein Neustart des IE notwendig ist. Sobald dies geschehen ist, werden keine Flash-Movies mehr angezeigt.


XP Antispy

XP Servicepack 2 – Einrichtung

So verhindert XP Antispy die Weitergabe von Informationen

XP Antispy wurde von seinem Entwickler dazu geschrieben, Funktionen von Programmen des Betriebssystems zu unterbinden, die Fehlerprotokolle, Anfragen nach Updates und vieles andere an Server des Hersteller senden.
Nach der Installation des Servicepacks 2 sollte XP Antispy erneut aufgerufen werden, damit eventuelle durch die Installation wieder in Kraft gesetzte Meldungsoptionen ausgeschaltet werden.

Start des Tools
Beim Start überprüft das Tool zunächst einschlägig bekannte Registry-Einträge und zeigt diese jeweils mit aussagekräftiger Kurzbeschreibung an. Gleichzeitig ist zu sehen, ob die jeweilige Mitteilungs-/Abruffunktion aktiviert ist. Neben diesen nützlichen Funktionen erlaubt das Tool auch die Deaktivierung von weiteren störenden Optionen wie etwa der Balloon-Tipps siehe Tipps & Tricks auf Seite 68.

Ausschalten von störenden Funktionen
Besonders überflüssige Funktionen zeigt das Tool anhand eines Ausrufezeichens an. Soll die jeweilige Funktion nicht deaktiviert werden, ist darauf zu klicken und in die anschließend erscheinende Selektbox kein Haken zu setzen, sonst werden alle mit Ausrufezeichen versehenen Einträge gesetzt.

Durchführen der Änderungen
Sobald alle Einstellungen getätigt sind, genügt ein Klick auf den Button Einstellungen übernehmen, und XP Antispy ändert die Einstellungen.

Autor: swasi
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