Microsofts neuer Mediaplayer enttäuscht – Multimedia mit Lücken

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Die finale Version des neuen Windows Media Players sorgt für eine ganze Reihe von Enttäuschungen, schreibt die Computerzeitschrift PC Professionell in ihrer neuesten Ausgabe (11 / 2004).

Zwar besitzt der
Player von Microsoft
nun endlich auch einen mp3-Encoder (Fraunhofer Codec), so dass sich Audio CDs nicht nur ins WMA-Format, sondern auch direkt in das weit verbreitete mp3-Format speichern lassen. Allerdings werden nur konstante Bitraten unterstützt von 128, 192, 256 oder 320 kBit/s, eine variable Bitrate bietet das Programm nicht an.

Wer nicht Windows XP einsetzt, muss auch auf den neuen Media Player verzichten. Auch Apples DRM-Verfahren werden nicht unterstützt, alle iTunes-Fans können ihre Musik damit nicht auf dem Microsoft-Tool abspielen und bleiben außen vor. Die Enttäuschungen setzten sich fort, so die Experten: Keine neuen WM-Codecs, kein MPEG-2-Decoder für DVD-Wiedergabe, kein Support für Real Audio/Video, Quicktime oder das Open-Source-Format OGG.

Die Empfehlung der
PC Professionell
: Wer einen Player für die wichtigsten Formate sucht, benötigt den Windows Media Player nicht zwingend. Die Freeware
Winamp 5
ist genauso leistungsfähig. (hm/mk)


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