Cray entwickelt Mini-Supercomputer

Netzwerke

Der Supercomputer-Spezialist Cray drängt in den Markt der bezahlbaren Anlagen – und setzt dabei auf AMD und Linux.

Cray galt bisher als Hersteller von Elektronengehirnen der Spitzenklasse. Allerdings ist diesem vergleichsweise kleinen Markt wenig Umsatz zu machen – daher bietet das Unternehmen jetzt auch Geräte ab 50.000 US-Dollar an. In der neuen XD1-Serie werden AMD-Opteron-Prozessoren eingesetzt, die in Gruppen von je 12 CPUs arbeiten. Beschleunigt werden die Server durch die Verwendung von HyperTransport und den Ersatz von internem Ethernet durch eine Cray-Eigenentwicklung für schnelleren, parallelen Datendurchsatz. Mit der XD1-Serie begibt sich Cray in direkte Konkurrenz zu Firmen wie IBM, Sun, HP oder Dell, kann aber Technologie aus dem High-End-Bereich des Supercomputing anbieten. Die neuen “kleinen” Crays werden mit Linux ausgeliefert, auch hiervon verspricht sich der Hersteller einen Leistungsgewinn. (fe)

Weitere Infos:

Cray

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen