Jeder dritte Rechner ist “offen wie ein Scheunentor”

SicherheitSicherheitsmanagement

Datenspionage als einfacher Volkssport: DSL-Nutzer sind im Visier von Datenspionen.

Wer längere Zeit im Internet surft, gerät automatisch ins Visier von Datenschnüfflern, berichtet die Computerzeitschrift PC Professionell in ihrer aktuellen Ausgabe 11/2004. Ein Drittel aller Windows- und Linux-Rechner ist so gut wie schutzlos an das weltweite Netz
angeschlossen, ohne Firewall oder Router.

Dabei sind DSL-Nutzer am meisten gefährdet; durch die schnellen Leitungen gelangen die sensiblen privaten Daten auch schneller auf die Rechner der Cracker. Angreifer finden in den IP-Bereichen der großen Provider wie AOL, T-Online oder Freenet fast hinter jeder IP-Adresse auch einen aktiven Rechner. Da viele PCs lange Zeit online sind, bleibt genügend Zeit zum Scannen. Die entsprechenden Tools sind leicht zu bedienen und auch für Laien frei verfügbar so wird Datenspionage zum Volkssport.

PC Professionell empfiehlt daher, unbedingt eine Firewall gegen ungebetene Gäste zu installieren, selbst die vielgescholtene Windows-XP-eigene Firewall hilft schon. Zudem sollten Ordner nicht automatisch freigegeben, sondern mit Benutzerrechten versehen werden. Und schließlich sollten Benutzer von DSL-Routern die voreingestellten Passwörter der Hardware dringend ändern. (ur/mk)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen